12 Nov

Biometrische Software

Im Bereich Sicherheitstechnik kommt immer mehr die Biometrie ins Spiel. Wem die Sicherheit des eigenen Hauses oder der eigenen Wohnung wichtig ist, der installiert Abschließsysteme mit biometrischer Software zur sicheren Zugangskontrolle. Dafür werden immer ausgefeiltere Softwaresysteme entwickelt, die die persönliche Identifizierung mittels des einmaligen Fingerabdruckes ermöglichen.

Wie funktioniert eigentlich die biometrische Erkennung?

Die Anwendung für den User ist sehr einfach. Er muss nicht lange nach einem Schlüssel suchen oder sich an komplizierte Zugangscodes erinnern, sondern kann seinen Finger oder die Handfläche auf den Screen des Sicherheitssystems, wie etwa von SafeTIC, legen, Dies ist an der Eingangstüre angebrach. Nun kommt die biometrische Software zum Zug. Sie scannt die aufgelegte Hand oder den Finger und erkennt augenblicklich, ob der Fingerabdruck im Gerät gespeichert ist oder nicht. Denn nur wessen Abdruck gespeichert ist, der bekommt an dieser gesicherten Türe auch den Zutritt. Die muss schnell erfolgen, da bei Anwendung in einem Firmengebäude etwa viele Personen in kurzer Zeit passieren müssen.

Die Software kann nicht getäuscht werden

Der Vorteil des Einsatzes einer biometrischen Software ist, dass dieser nichts vorgemacht werden kann. Deshalb sind die Anlagen absolut fälschungssicher. Und die Software kann noch mehr. Denn sie kann nicht nur eine einzige Türe sichern, sondern mehrere Türen im Gebäude miteinander verknüpfen. Also auch Türen, die sich im Inneren des Hauses befinden lassen sich durch eine biometrische Softwareerkennung steuern. Die Software erkennt bis zu 6000 verschiedene Personen, deren Fingerabdruck gespeichert werden kann. Aus datenschutztechnischen Gründen ist die Software absolut unbedenklich. Denn scheidet ein Arbeitnehmer aus der Firma aus, oder trennen sich Eheleute und der eine soll nicht selbst bestimmen können, wann er das Haus betritt, so kann dessen Fingerabdruck spurenlos aus der Software gelöscht werden. Biometrische Software ist also keine Zukunftsmusik mehr, sondern wird sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich immer verbreiteter eingesetzt.