24 Nov

Dem Vertriebs- und Umsatzkanal Internet gehört die Zukunft

Ohne Frage werden in der nahen Zukunft immer mehr Firmen von den traditionellen Vertriebswegen zu einem internetbasierten Handel übergehen. Viele Tools aus dem Gewerbe haben sich die Plattform Internet längst für andere Aufgaben erobert. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch der Vertrieb verstärkt darauf einsteigt.

Noch sind die Verkaufskanäle im B2B (Business to Business) der persönliche Kontakt des Verkäufers zum Händler und im Bereich des Einzelhandels überwiegend das Angebot in den Schaufenstern des Fachhandels. Doch diese Vertriebskanäle weisen Schwachstellen auf, die durch den Onlinehandel besser in den Griff zu bekommen sind. Ein Spezialist für den Onlinehandel ist Bonofa, die mit ihrer Verkaufsplattform einen Meilenstein im Internet setzen.

So ist alleine die zentrale Lagerhaltung, die mit einem reinen Online-Vertrieb verbunden ist, wesentlich weniger aufwendig wie die dezentrale Verteilung der Waren über viele Filialen oder Händlernetze. Daraus ergibt sich ein weiterer Schwachpunkt. Bei der Umstellung eines Sortiments benötigt der Einzelhändler Platz für die neue Ware und muss das bestehende Sortiment oft unter Preis losschlagen. Die Ware, die im Internet angeboten wird, ist nicht abhängig von teuren Lagerflächen in Innenstadtlagen und nimmt auch keinen Platz im Schaufenster weg. Die Aktualisierung erfolgt auf das neueste Angebot und die letztjährige Ware rutscht einfach etwas nach hinten im Suchmaschinenranking.

An der Verbesserung der Visualisierung von Waren im Internet und der noch schnelleren Zustellung der Produkte an den Kunden wird ständig gearbeitet.  So könnte die 3D-Technik auch im Warenvertrieb eine immer stärker werdende Rolle spielen. Zwar kann der Kunde das Produkt nicht direkt anfassen, jedoch eine Rundumdarstellung erhalten, die sogar noch auf Fingerzeig erklärt, was welche Funktion der Ware ist. Die Zustellungszeiten für ein über das Internet bestelltes Produkt sind jetzt schon enorm geschrumpft. Mehr als zwei bis drei Tage wartet kaum noch ein Kunde auf seine Ware.

Das Problem hier liegt oft mehr bei der Erreichbarkeit des Endkunden, da sich dieser meist nicht zu Hause befindet, wenn die Zustellung erfolgen soll. Doch kann davon ausgegangen werden, das es dafür in absehbarer Zeit technische Einrichtungen am Haus, wie ein spezieller Paketbriefkasten geben wird.